Allgemeine Geschäftsbedingungen

           
Unseren Leistungen basieren auf den gültigen technischen Vorschriften und Richtlinien sowie der aktuellen Fassung der VOB und unseren AGB.  
 
Die Verjährungsfrist für heiß und kalt verarbeitbare Fugenmassen beträgt 2 Jahre ( §13 VOB/B ).         
 
           
Folgende Bedingungen sind Bestandteil unserer Angebote und Leistungen:
 
 
Leistungsbereich Verkehrssicherung und Baustelleneinrichtung
 
Die für die Arbeit notwendigen Verkehrssicherungseinrichtungen und Genehmigungen werden vom Auftraggeber gestellt, sofern diese nicht im Leistungstext durch die BSFT GmbH angeboten wurden.
 
Die Baufreiheit für erforderliche Fahrzeuge und Maschinen wird vom Auftraggeber gewährleistet.
 
Bei Fugenarbeiten in Hochbauten muss die Fläche ebenerdig befahrbar sein,
 
Durchgangswege mind. 4 m hoch, 3 m breit.
 
 
Leistungsbereich Schneidarbeiten in Asphalt- und Betondecken
 
Wassergestellung durch die BSFT GmbH erfolgt bis zu 1000 Ltr.
 
Eventuell anfallender weiterer Bedarf wird durch den Auftraggeber kostenfrei für die BSFT GmbH gewährleistet.
 
Das Einmessen und die Kennzeichnung der Fugen und Trennschnitte mit einer dauerhaften Markierung erfolgt durch den Auftraggeber.
 
Zur Ausführung von Schneidarbeiten wird eine mindestens 1,20 m breite, eben befahrbare Fläche parallel zum Schnitt vorausgesetzt.
 
Der Auftraggeber gewährleistet durch geeignete Maßnahmen, das Markierungen oder Nähte nicht durch Verunreinigungen überdeckt sind.
 
Für die statische Unbedenklichkeit sowie die Tiefbaufreigabe bei Eingriffen in die Konstruktion ist der Auftraggeber verantwortlich.
 
Unser Angebot beinhaltet nicht die Aufnahme und Beseitigung des anfallenden Schneidgutes.
 
Bei Bedarf wird durch die BSFT GmbH ein Angebot zu Schneidarbeiten mit Absaugung bzw. zu Flächenreinigungsarbeiten erstellt..
 
Die Entsorgung des Schneidgutes obliegt dem Auftraggeber. 
 
 
Leistungsbereich Fugen
 
Das Angebot der BSFT GmbH basiert auf den im Leistungstext angegebenen Fugendimensionierungen und Dichtstoffen.
 
Unabhängig von unserer Hinweispflicht als Fachfirma ist der sachkundige Planer verantwortlich für die Einschätzung der zu erwartenden Lasten und somit für die Erstellung von Fugenplänen und Fugenarten sowie die Festlegung von Wartungsfugen nach DIN 52640.
 
Bei Risssanierungen in Asphaltdecken ist ebenfalls durch den sachkundigen Planer das Sanierungsverfahren gemäß HSR zu bestimmen und festzulegen.
 
Die Herstellung von Fugen in der Asphaltdecke bis zu einer Bemessung von 20x40mm wird durch die BSFT GmbH, wenn im Leistungstext nicht explizit anders ausgeschrieben, grundsätzlich im Trockenschnittverfahren angeboten.
 
Bei auf Anweisung des Auftraggebers auszuführenden Trocknungsarbeiten gehen daraus resultierende Kosten zu dessen Lasten.
 
Bei maschinell applizierten Fugendichtstoffen sind Unregelmäßigkeiten im Rahmen der Toleranzen der ZTV Fug StB (jeweils neueste Fassung) unvermeidlich und somit zulässig.
 
Fugen an bzw. gegen aufgehende(n) Bauwerke(n) können im Randbereich aus technologischen Gründen nicht in vollständiger Solltiefe hergestellt werden. Daraus resultierend vom Leistungstext abweichende Dichtstoffhöhen sind keine mangelhafte Leistung gemäß ZTV Fug StB.
 
Für das Herstellen von Fugen um Einbauten bzw. bei Fugenlängen kleiner 0,40 m werden gesonderte Konditionen vereinbart.
 
Mechanische Beschädigungen der Fugenflanken bzw. des Fugendichtstoffes durch Nutzung unterliegen nicht der Gewährleistung gemäß VOB.
 
Das Einbringen einer Einlage bei Fugen in Asphaltdecken (außer gemäß RiZDicht 9) ist nicht erforderlich und durch die BSFT GmbH nicht kostenmäßig berücksichtigt.
 
 
Leistungsbereich JGS-Fugen
 
Alle Fugen im Fahrsilo sind entsprechend der DIN 52 460 Wartungsfugen.
 
Die Wartungsfuge ist eine starken chemischen und/oder physikalischen Einflüssen ausgesetzte Fuge, deren Dichtstoff in regelmäßigen Zeitabständen überprüft und gegebenenfalls erneuert werden muss, um Folgeschäden zu vermeiden.
 
Die Wartungsfuge unterliegt nicht der Gewährleistung üblicher Verfugungsarbeiten. Dies hat 
 zur Konsequenz, das dem Betreiber die daraus resultierenden Aufgaben vor Ausführungsbeginn der Fugenarbeiten klar sein muss.
 
Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages gemäß dem IVD-Mbl. Nr.15
 
Beim Befüllen und Entleeren des Fahrsilos muss im Bereich der Fugen besonders vorsichtig
gearbeitet werden, um mechanische Beschädigungen zu vermeiden. Gegebenenfalls muss die
Fuge per Hand gesäubert werden
 
Beim Befahren des Silos ist darauf zu achten, dass es zu keinen Bewegungen in den Silowänden kommt, um Flankenabrisse der Fugenmasse zu vermeiden.
 
Nach dem Befüllen muss das Silo gegen eindringendes Sickerwasser abgeplant werden. Ein
Verdünnen der Garsäuren und Silagesäfte kann zu chemischen Wechselwirkungen führen, die
unter Umständen nicht den vom DIBt vorgegebenen Referenzflüssigkeiten für
Dichtkonstruktionen in der Landwirtschaft entsprechen.
 
Auf den Fugen sind keine Medien zu lagern, die nicht den vom DIBt vorgegebenen Referenz-
flüssigkeiten für Dichtkonstruktionen entsprechen.
 
Nach dem Entleeren der Silos sind die Fugen gründlich von den gelagerten Medien zu reinigen.
 
Die Nutzerhinweise sind Teil des Angebotes und  bei Beauftragung Teil der Rechnung.
 
Bei Verstößen gegen die Nutzerhinweise, kann es für entstandene Schäden keine
Gewährleistung geben.
 
Bei maschinell applizierten Fugendichtstoffen sind ungleichmäßige Dichtstoffhöhen
unvermeidlich und stellen keine mangelhafte Leistung dar.
 
Flankenablösungen durch Negativ-Druck infolge einer starken Wassersäule im Nachbarsilo ist kein Mangel, da die Fuge nur gegen mechan. Druck von oben stabil sind.
 
 

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind gültig ab dem 01.01.2014