Fugen in Beton


gemäß ZTV Fug-StB 15, ZTV Beton-StB und TL Fug-StB 15
 
Für Neubeton:
Schneiden von Fugenkerben im Frischbeton als Sollbruchstelle.
Bei Bedarf einlegen einer Schutzeinlage um das Eindringen von Schmutz zu vermeiden.
Herstellung des Fugenspaltes zur Aufnahme des Fugenfüllstoffes. 
Abfasen der Fugenspaltkanten unter 45°. 
Einbau eines Unterfüllstoffes zur Meidung einer Dreiflankenhaftung.
Aufbringen eines Voranstriches auf die Fugenflanken bei Heiß - oder Kaltverguß. 
Einbringen des vorgesehenen Fugenfüllstoffes lt. TL Fug-StB 15. 
 
Gleiches gilt für das Aufweiten und Verfüllen von Pressfugen. 
 
Raumfugen werden meistens beim Betonieren ausgestellt und im Nachgang ausgeschnitten. 
Das Verfüllen erfolgt wie bei Scheinfugen. 
Sollte es notwendig sein, lassen sich Raumfugen auch in der fertigen Betondecke nachträglich 
herstellen. 
 
Sanierung alter Betondecken durch maschinelles Entfernen der vorhandenen Fugenmasse. Bei Bedarf 
werden die Fugenflanken nachgeschnitten und anschließend mit dem vorgesehenen Fugenfüllstoff neu 
verschlossen. 
 
Einbringen von komprimierbaren, elastischen Profilen in Betonfugenspalten lt. ZTV Fug-StB 15. 
Fugenprofile können auch bei nasser Witterung eingebaut werden. 
 
Aufschneiden und Verfüllen von Rissen in Beton nach dem Fräs-Verguss-Verfahren.
 
Verfugen von Boden- und Anschlußfugen mit einem 1-K Dichtstoff auf Polyurethanbasis nach dem 
IVD-Merkblatt Nr. 1. 
 
Tiefenschnitte im Winkel und bis in eine Tiefe von 48 cm.